Industrielle Schallschutzwände für Fabriken und Fertigungsanlagen

Während Fabrik- und Fertigungsprozessen überschreiten die Geräuschpegel häufig 90 dB. Dies schädigt nicht nur das Gehör der Beschäftigten, sondern kann auch zu Beschwerden von Anwohnern führen und sogar Bußgelder für Unternehmen nach sich ziehen, die gegen gesetzliche Vorschriften zur Umgebungslärmminderung verstoßen. Als professioneller Hersteller von Schallschutzwänden bieten wir kosteneffiziente, langlebige und vorschriftenkonforme Lärmschutzlösungen für verschiedene industrielle Anwendungen.
Unsere industrielle Schallschutzwände werden hauptsächlich aus zwei Materialien hergestellt: galvanisierte Stahlbleche und aluminium panels .
Warum Galvanisierten Stahl und Aluminium für Schallschutzwände wählen?
Die Wirksamkeit einer Schallschutzwand hängt von ihrer Flächenmasse (Massengesetz), ihrer Schallabsorptionsleistung und ihrer Witterungsbeständigkeit ab. Galvanisierter Stahl und Aluminium bieten jeweils spezifische Vorteile und eignen sich daher für unterschiedliche industrielle Umgebungen.

Produktaufbau: Lochbleche + akustisches Kernmaterial
Unsere Schallschutzwände sind keine massiven Platten. Sie weisen eine Verbundstruktur auf, die sowohl Schallabsorption als auch Schallisolation kombiniert.
Vordere Platte (Schallquellenseite)
Hergestellt aus verzinktem Stahl oder Aluminiumblechen mit präzisen Perforationen (Lochdurchmesser: 2–3 mm, Perforationsgrad: 20 %–30 %). Schallwellen dringen durch die Perforationen ein und werden vom akustischen Kernmaterial absorbiert.
Akustisches Kernmaterial
Gefüllt mit nicht brennbaren Schallabsorptionsmaterialien der Klasse A, beispielsweise:
- Steinwolle
- Glaswolle
- Polyesterfaser
Die Dicke kann je nach erforderlicher Schalldämmleistung individuell zwischen 50 mm und 150 mm angepasst werden.
Rückseite (optional)
Die Rückseite kann entweder sein:
- Massives verzinktes Stahlblech (nicht perforiert)
- Perforierte Aluminiumplatte
Es bietet strukturelle Festigkeit und verbessert die gesamte Schalldämmleistung.
Rahmen- und Dichtungssystem
Hergestellt aus verzinkten Stahlrahmen oder Aluminiumlegierungsrahmen. Alle Fugen sind mit Gummidichtungsstreifen ausgestattet, um Schallaustritt zu verhindern.
Mit dieser Konstruktion kann das Produkt Folgendes erreichen:
- Schallabsorptionsgrad (NRC): Über 0,85
- Schalldämm-Maß (STC): Bis zu 15–30 dB, je nach Plattendicke
Dies gewährleistet eine wirksame Schallabsorption ohne übermäßige Reflexion sowie eine schalldichte Abdichtung ohne Undichtigkeiten.

Hauptvorteile
Haltbar und wetterbeständig
Verzinkte Stahlplatten können mit PVDF- oder Polyester-Pulverbeschichtungen versehen werden, um saurem Regen, Staub und mechanischen Einwirkungen standzuhalten.
Aluminiumplatten widerstehen natürlicherweise Korrosion und eignen sich besonders für feuchte Umgebungen oder Anlagen, die Salznebel und chemischen Gasen ausgesetzt sind, beispielsweise:
- Galvanikbetriebe
- Düngemittelfabriken
- Chemieverarbeitungsanlagen
Flexible Lösungen für unterschiedliche Schallfrequenzen
Niederfrequenter Lärm (unter 125 Hz)
Beispiele:
- Große Stanzpressen
- Dieselmotoren
Empfohlene Konfiguration:
- verzinkte Stahlplatten mit einer Stärke von 1,5–2,0 mm
- mindestens 100 mm dicker Mineralwollkern
Die höhere Masse blockiert effektiv die Übertragung niederfrequenten Schalls.
Mittel- und hochfrequenter Lärm
Beispiele:
- Industriefans
- Förderanlagen
- Schneidemaschinen
Empfohlene Konfiguration:
- 0,8–1,2 mm Aluminiumplatten
- 50–80 mm Kerndämmung aus Glaswolle
Diese Kombination bietet eine leichte Konstruktion und eine hervorragende Schallabsorptionseffizienz.
Modulares Design und einfache Installation
Standardabmessungen der Platten umfassen:
- Breite: 500–1000 mm
- Höhe: 2000–4000 mm
Die Platten können mit folgenden Komponenten montiert werden:
- Verknüpfungen mit Schrauben
- Stahlstützen im H-Querschnitt
Aluminium-Schallschutzmodule können oft von einer einzelnen Person gehandhabt werden, während verzinkte Stahlmodule in der Regel nur zwei Personen erfordern. Spezielle Hebezeuge sind nicht erforderlich.
Bei einer Umkonfiguration von Fertigungslinien können die Schallschutzwände demontiert und ohne Materialverlust wieder zusammengebaut werden.
Brandssicherheit
Alle metallischen Komponenten sind nicht brennbar. In Kombination mit Kerndämmstoffen aus Steinwolle der Klasse A erfüllt das System folgende Standards:
- OSHA-Anforderungen
- NFPA-Standards
- GB-8624-Brandschutzstandards
Im Brandfall setzen die Barrieren weder giftige Rauchgase frei noch tragen sie zur Flammenausbreitung bei.
Typische Anwendungen
Geräuschkontrolle an der Werkgrenze
Entlang der Werkumgrenzungsmauer kann eine 4 Meter hohe, verzinkte Stahlgeräuschschutzwand installiert werden. Durch solide, verstärkte Rückplatten blockiert das System wirksam die Schallübertragung in Richtung Wohngebiete.
In einem Projekt wurde eine Reduzierung der gemessenen Geräuschpegel an der Grenze von 72 dB auf 55 dB erreicht und damit die lokalen Geräuschstandards für Wohngebiete eingehalten.
Geräuschminderung an Kühltürmen
Perforierte Aluminium-Schallschutzwände werden häufig rund um Kühltürme eingesetzt, weil sie:
- Feuchtigkeit und Korrosion widerstehen
- Ein attraktives Erscheinungsbild bewahren
- Eine ausreichende Belüftung ermöglichen
Wichtige Konstruktions- und Installationsaspekte
Lücken beseitigen
Alle Lücken zwischen den Platten sowie zwischen der Schallschutzwand und dem Boden müssen mit akustischem Dichtmittel oder Gummidichtungen abgedichtet werden.
Schon eine Lückenfläche von lediglich 1 % kann die gesamte Schalldämmleistung um 10–15 dB .
Ausreichende Höhe sicherstellen
Die Oberkante der Schallschutzwand sollte sich oberhalb der direkten Sichtlinie zwischen der Geräuschquelle und dem Empfänger befinden.
Wo Höhenbeschränkungen bestehen, kann am oberen Rand eine schallabsorbierende Abdeckleiste mit einem Neigungswinkel von 45 Grad angebracht werden, die einen Schalldämmvorteil bietet, der etwa einer zusätzlichen Barrierenhöhe von einem Meter entspricht.
Richtige Ausrichtung
Die perforierte schallabsorbierende Oberfläche muss stets zur Geräuschquelle hin ausgerichtet sein, um eine Reflexion des Schalls zurück in die Anlage zu verhindern.
Wenn beide Seiten der Barriere Geräuschquellen ausgesetzt sind, wird ein beidseitig perforiertes Design empfohlen.
Basis abdichten
Um eine Schallbeugung unterhalb der Barriere zu verhindern, sollte die Basis entweder:
- Ca. 200 mm tief in ein Betonfundament eingebettet werden oder
- Mit einer gummierten akustischen Saumabdichtung versehen werden.
Fazit
Für Lärmschutzmaßnahmen in Fabriken und Produktionsstätten haben sich schallabsorbierende Barrieren aus verzinktem Stahl und Aluminium als zuverlässige Lösungen erwiesen, was durch zahlreiche technische Anwendungen belegt ist.
- Verzinkte Stahlbarrieren bieten eine überlegene Festigkeit und Kosteneffizienz und eignen sich daher ideal für dauerhafte Installationen und schwere industrielle Umgebungen.
- Aluminiumbarrieren gewährleisten eine leichte Konstruktion und außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit und sind daher ideal für raue Umgebungen sowie Anwendungen, die häufige Modifikationen erfordern.
Wenn Sie nach einer maßgeschneiderten industriellen Schallschutzlösung für Ihre Anlage suchen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um detaillierte technische Spezifikationen, ingenieurtechnische Empfehlungen und Prüfdaten von Mustern zu erhalten.